Social Media für Autohäuser
Fahrzeugvideos, Neuzugang-Reels, Detailaufnahmen und Rolling Shots — dazu Standbilder für mobile.de und AutoScout24 aus demselben Termin. Hochformat 9:16 für Social Media, Querformat für die Börsenportale.
Warum Handyaufnahmen vom Hof bei Fahrzeugen besonders schlecht aussehen
Bei einer Wohnung verzeiht eine schnelle Handyaufnahme viel. Bei einem Auto nicht. Der Grund ist physikalisch: Ein Fahrzeug ist eine gekrümmte, lackierte Spiegelfläche. Es zeigt nicht sich selbst, sondern seine Umgebung. Was auf dem Foto zu sehen ist, ist der Himmel, die Hallenfassade, der Zaun, die Person mit dem Handy — und irgendwo darunter das Auto.
Deshalb sieht derselbe Wagen auf dem Hof mittags flach und billig aus und zwei Stunden vor Sonnenuntergang teuer. Hartes Mittagslicht erzeugt einen weißen Reflexstreifen über die gesamte Motorhaube, tiefschwarze Radkästen und harte Kanten an der Schulterlinie. Weiches, tiefstehendes Licht dagegen läuft an der Karosserie entlang und macht genau das sichtbar, wofür Designer jahrelang gearbeitet haben: die Linienführung.
Dazu kommt die Perspektive. Die meisten Hofaufnahmen entstehen aus Augenhöhe eines stehenden Menschen — also von oben auf das Fahrzeug herab. Das lässt jedes Auto kleiner und gedrungener wirken. Fahrzeuge werden aus Radnabenhöhe oder knapp darüber fotografiert, weil sie so ihre Proportionen behalten. Diese eine Entscheidung macht einen größeren Unterschied als jede Kamera.
Und schließlich fehlt Bewegung. Ein Fahrzeug ist ein Objekt, das für Bewegung gebaut ist; ein Standbild vom Hof nimmt ihm genau das, was es interessant macht. Fahrzeugcontent lebt von Bewegung, Licht und Detail — das ist handwerklich aufwendiger als Immobiliencontent und deshalb auch anders bepreist. Wer schon einmal Aufnahmen der Automobilfotografie nebeneinander mit Hofbildern gesehen hat, braucht dafür keine weitere Begründung.
Formate für Autohäuser
Produktion
Licht. Außentermine liegen im ersten oder letzten Tageslicht, nicht mittags. Wenn Sie eine Halle mit gleichmäßiger Ausleuchtung haben, wird sie unabhängig vom Wetter und vom Kalender — dann drehen wir auch um elf Uhr vormittags. Notwendig ist sie nicht, aber sie verdoppelt die planbaren Zeitfenster.
Standort. Ein voller Hof mit Preisaufstellern im Hintergrund ruiniert jede Aufnahme. Zwei Fahrzeuglängen Abstand zur nächsten Reihe, eine ruhige Fläche, ein Hintergrund ohne Schilder — das reicht meist schon. Beim ersten Termin gehen wir gemeinsam über das Gelände und legen zwei bis drei feste Stellplätze fest, die ab dann immer verwendet werden. Das spart bei jedem weiteren Termin eine halbe Stunde.
Rolling Shots. Aufnahmen des fahrenden Fahrzeugs aus einem Begleitfahrzeug, auf ruhigen Strecken im Umland, im normalen Tempo. Gefahren wird von Ihnen oder Ihrem Personal — ich fahre keine Kundenfahrzeuge. Ein Rolling Shot ist der Unterschied zwischen einem Katalogbild und einem Clip, der jemanden anhalten lässt.
Drohne. Für Top-Down-Aufnahmen, mitfliegende Verfolgungssequenzen und die Übersicht über das Gelände. EU-Drohnenlizenz und Haftpflichtversicherung liegen vor, Details auf der Seite zu den Drohnenaufnahmen. In Gewerbegebieten ist das meist unkompliziert, die Genehmigungslage kläre ich vorab.
Durchsatz. Sechs bis zehn Fahrzeuge an einem Tag, wenn es bei Standaufnahmen plus einem kurzen Clip pro Wagen bleibt und die Fahrzeuge gewaschen bereitstehen. Mit Rolling Shots und Detailsequenzen drei bis vier. Der begrenzende Faktor ist das Rangieren, nicht die Kamera.
Licht, Bewegung, Detail
Serienproduktion für den Bestand
Das eigentliche Argument ist nicht das einzelne schöne Video, sondern der Turnus. Ein fester Termin im Monat, an dem alle Neuzugänge seit dem letzten Mal durchfotografiert und durchgefilmt werden. Aus demselben Material entstehen zwei Dinge: die Standbilder für mobile.de, AutoScout24 und Ihre Website — und die Reels für Social Media.
Damit fällt der Aufwand, den Sie ohnehin für Inseratsfotos haben, nicht doppelt an. Wer heute Fahrzeuge fürs Portal fotografiert und daneben separat Content für Instagram produziert, macht zwei Durchgänge über denselben Hof. Ein Termin, zwei Ergebnisse, eine Rechnung.
Der zweite Effekt betrifft die Bildsprache. Wenn alle Fahrzeuge an denselben Stellplätzen, im selben Licht und mit derselben Farbkorrektur aufgenommen werden, sieht Ihr Bestand auf dem Portal wie ein Bestand aus und nicht wie eine Sammlung zufälliger Handybilder unterschiedlicher Mitarbeiter. Das ist der sichtbarste Qualitätsunterschied zwischen Händlern in denselben Suchergebnissen.
Ab dem zweiten Termin geht es außerdem schneller: Die Stellplätze sind festgelegt, der Ablauf eingespielt, die Vorbereitung in Ihrem Team eingeübt. Die Zeit pro Fahrzeug sinkt spürbar, ohne dass die Qualität nachlässt.
Zwei Projekte aus dem Automobilbereich
Fusion Skin — Livery-Reveal am Porsche
Fusion Skin ist eine Marke für Fahrzeugpflege-Produkte. Für die Markenkommunikation wurde ein Porsche mit einer eigenen Livery foliert — das Fahrzeug ist Werbeträger, nicht Kundenauftrag. Meine Aufgabe war ein Video, das die Fahrzeuge vorstellt und die Livery enthüllt.
Ein Reveal hat eine eigene Dramaturgie: Die Livery darf am Anfang nicht vollständig zu sehen sein, sonst gibt es nichts mehr zu enthüllen. Dazu kommt, dass folierte Flächen Licht anders zurückwerfen als Serienlack — matte und satinierte Oberflächen brauchen streifendes Licht, damit die Grafik lesbar bleibt statt in einer Reflexion zu verschwinden.
Audi RS5 Avant — Marktstart
Zum Marktstart des neuen Audi RS5 Avant sind Aufnahmen entstanden, die im Rahmen des Launches verwendet wurden. Zu dem Termin waren mehrere Content-Creator geladen. Das Ziel: für den Moment nach dem Embargo so viel fertiges Material bereitliegen zu haben, dass das Fahrzeug in kurzer Zeit maximale Sichtbarkeit auf Social Media bekommt.
Für ein Autohaus ist daran ein Punkt übertragbar: Wenn das Bildmaterial fertig ist, bevor das Fahrzeug in den Verkauf geht, entscheidet nicht mehr die Verfügbarkeit von Fotos darüber, wann Sie vermarkten können.
Was hier bewusst nicht steht: eine laufende Serienproduktion für einen Fahrzeugbestand. Beide Referenzen sind Einzelproduktionen — eine Markenkampagne und ein Herstellerlaunch. Das Bestandsmodell im Monatsturnus ist das jüngere Angebot. Fragen Sie mich direkt danach, dann sage ich Ihnen, was es dazu bereits gibt. Weitere Arbeiten aus dem Bereich finden Sie auf der Seite Automobilfotografie.
Was ich nicht mache
Kein Community Management — Kommentare und Anfragen unter Ihren Beiträgen beantworte ich nicht. Keine Redaktionsplanung als laufende Betreuung — ich baue keinen Postingplan und erinnere Sie nicht an Termine. Keine Anzeigenschaltung — weder auf Meta noch bei den Fahrzeugbörsen. Und ich fahre keine Kundenfahrzeuge.
Was Sie bekommen: Produktion in einer Qualität, die Ihren Bestand von dem der Mitbewerber unterscheidet — planbar, im Turnus, mit fertigem Material für Portal und Social Media aus einem Termin. Wenn Sie eine Agentur für Betreuung und Anzeigen haben, liefere ich dieser das Rohmaterial in der Form zu, in der sie es weiterverwenden kann.
Social Media für Autohäuser — Staffelpreis pro Fahrzeug
Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer. Anfahrt wird separat ausgewiesen. Der Staffelpreis sinkt mit der Anzahl der Fahrzeuge pro Termin — das ist der wirtschaftliche Kern des Serienmodells.
- Standaufnahmen für Portal und Website
- Ein Clip, 30–60 Sekunden
- Detailaufnahmen inklusive
- Rolling Shot und Drohne auf Wunsch
- Staffelpreis ab 10 Fahrzeugen
- Fotos fürs Portal & Neuzugang-Reel je Wagen
- Feste Stellplätze, einheitliche Bildsprache
- Lieferung in 48 h nach dem Termin
Und wenn es über Fahrzeuge hinausgeht?
Die Staffel oben rechnet pro Fahrzeug — sie passt für Bestand und Neuzugänge. Für alles, was Ihre Marke ausmacht und nicht am einzelnen Auto hängt (Werkstatt, Team, Recruiting, Übergaben), gibt es das Monatspaket: ein Drehtag im Monat, sechs fertige Videos, Konzept und Skript von mir, eine Korrekturschleife — 1.999 € netto im Monat. Die Details dazu stehen auf der Seite Reels-Produktion. Beides lässt sich kombinieren: Bestandstermin für die Fahrzeuge, Drehtag für die Marke.
Warum das mehr kostet als ein reiner Fotoservice
Es gibt bundesweite Anbieter, die Fahrzeugfotos ab etwa 50 € pro Wagen liefern, wenn Sie 25 Fahrzeuge im Monat abnehmen. Wer ausschließlich börsentaugliche Standbilder braucht, ist dort richtig — das ist ein sauber kalkuliertes Mengengeschäft, und ich versuche gar nicht erst, es zu unterbieten.
Der Unterschied liegt im Lieferumfang: Bei mir entsteht pro Fahrzeug zusätzlich ein fertig geschnittenes Reel im Hochformat — mit Schnitt, Farbkorrektur, Textzeilen und lizenzierter Musik. Ein einzeln produziertes Reel kostet am Markt zwischen 400 und 1.200 €. Im Serientermin liegt es bei rund 100 € Aufpreis gegenüber dem reinen Foto. Genau darin besteht der wirtschaftliche Sinn, beides an einem Termin zu machen.
Häufige Fragen — Fahrzeugcontent
Müssen die Fahrzeuge bewegt werden, und wer fährt?
Wie ist die Versicherungsfrage bei Rolling Shots geregelt?
Kann ich die Aufnahmen auch für mobile.de und AutoScout24 verwenden?
Darf ich das Material an den Hersteller oder Importeur weitergeben?
Wie viele Fahrzeuge schaffen Sie an einem Termin?
Was passiert mit Kennzeichen und Händleraufklebern im Bild?
Brauchen Sie eine Halle, oder reicht der Hof?
Jetzt anfragen
Sagen Sie mir, wie viele Fahrzeuge pro Monat neu auf den Hof kommen — daraus ergibt sich der Turnus und der Preis pro Fahrzeug.