Branchenlösung Immobilien

Social Media für Immobilienmakler

Objekt-Reels, Makler-Vorstellungen und Drohnenclips — produziert in demselben Termin, in dem Ihre Exposé-Fotos entstehen. Hochformat 9:16, Untertitel fest im Bild, Lieferung innerhalb von 48 Stunden.

Warum das abgefilmte Objekt nicht funktioniert

Die meisten Objektvideos in den Feeds von Maklerbüros sehen aus wie eine abgefilmte Besichtigung: Handy im Querformat, ein durchgehender Schwenk vom Flur ins Wohnzimmer, Kameraführung aus Hüfthöhe, im Hintergrund Straßenlärm. Nach drei Sekunden ist der Daumen weiter. Das liegt weder am Objekt noch am Makler — es liegt daran, dass ein Rundgang und ein Reel zwei völlig verschiedene Dinge sind.

Ein Rundgang will vollständig sein. Er zeigt jedes Zimmer, jede Ecke, jeden Abstellraum, weil ein ernsthafter Interessent genau das sehen will. Ein Reel will das Gegenteil: Es zeigt drei bis fünf Bilder, die neugierig machen, und hört auf, bevor die Neugier befriedigt ist. Der Rundgang gehört ins Exposé — dafür gibt es den Video Walkthrough. Das Reel gehört in den Feed und hat eine andere Aufgabe: Es soll dazu führen, dass jemand auf Ihr Profil klickt.

Ich fotografiere seit Jahren Immobilien für Makler und Bauträger in Süddeutschland — über 300 Objekte, von der Zweizimmerwohnung bis zur Villa in Halbhöhenlage. Was ich dabei gelernt habe, gilt auch für bewegte Bilder: Das Material entscheidet sich vor Ort, nicht im Schnitt. Wer mit dem falschen Material zurückkommt, kann am Rechner nichts mehr retten.

Warum Objektfotos allein auf Social Media nicht mehr reichen

Ein Exposé-Foto ist quer. Im Feed füllt ein Querformat rund ein Drittel der Bildschirmhöhe, ein 9:16-Video füllt sie ganz. Das ist kein Geschmacksurteil, sondern der Unterschied zwischen einem Beitrag, der im Vorbeiscrollen registriert wird, und einem, der den Bildschirm besetzt. Deshalb wird für Social Media nicht das Exposé-Bild beschnitten — es wird von vornherein hochkant gedreht, mit Bildaufteilung für dieses Format.

Die ersten drei Sekunden entscheiden, ob der Rest überhaupt gesehen wird. Ein Reel darf deshalb nicht mit einer Totale der Fassade beginnen, sondern mit dem stärksten Bild, das das Objekt hergibt: der Blick von der Dachterrasse, das Licht im Treppenhaus, die Drohne, die über die Baumkrone steigt und den Garten freigibt. Was im Exposé das Aufmacherfoto ist, ist im Reel die erste Sekunde.

Ein erheblicher Teil der Wiedergaben läuft ohne Ton. Textzeilen im Bild und eingebrannte Untertitel sind deshalb keine Verzierung, sondern die einzige Möglichkeit, Wohnfläche, Zimmerzahl und Lage zu transportieren. „Eingebrannt“ heißt: fest ins Bild gerendert, nicht als abschaltbare Untertitelspur — damit sie auf jeder Plattform sichtbar sind.

Und dann die Schnittfrequenz. Ein Objekt-Reel von 25 Sekunden hat typischerweise zwölf bis achtzehn Schnitte, also alle anderthalb bis zwei Sekunden einen neuen Bildeindruck. Jede Einstellung braucht Bewegung — Kamerafahrt, Gimbal-Schwenk, Drohnenflug — weil ein Standbild in dieser Taktung wie ein Fehler wirkt. Genau das ist der Grund, warum Handyaufnahmen aus der Hand hier nicht mithalten: Sie liefern Bewegung, aber die falsche.

Social Media für Immobilienmakler — was Sie bekommen

Fünf Formate, die sich in der Praxis bewährt haben. Welche davon sinnvoll sind, hängt vom Objekt und von Ihrem Kanal ab — nicht jedes Objekt trägt jedes Format.

Objekt-Reel — 20 bis 35 Sekunden, das Objekt in seiner besten Reihenfolge, Textzeilen mit Eckdaten, Musik, Untertitel. Das Standardformat für jede neue Vermarktung.
Makler-Vorstellung — Sie oder Ihr Team vor dem Objekt oder im Büro, 30 bis 60 Sekunden, Ansteckmikrofon, Untertitel. Das Format, das aus einem Firmenprofil ein Gesicht macht.
Vorher-Nachher bei Virtual Staging — leerer Raum, harter Schnitt, möblierter Raum. Aus dem Material des Virtual Staging entsteht ohne Zusatzaufwand eines der zuverlässigsten Formate überhaupt.
Drohnen-Establisher — fünf bis acht Sekunden Luftaufnahme als Einstieg, die Lage in einer Einstellung erklärt. Entsteht aus dem ohnehin geflogenen Material der Drohnenaufnahmen.
Recruiting-Content für die Maklerkanzlei — Team, Büro, Arbeitsalltag. Wer Berufseinsteiger sucht, konkurriert auf denselben Kanälen wie um Eigentümer.
Einblicke

Material, aus dem Reels entstehen

Ablauf

Vom Termin zum fertigen Reel

Das wichtigste Argument steht in Schritt 02: Wer ohnehin Objektfotos bestellt, bekommt den Social-Media-Content aus demselben Termin. Kein zweiter Anfahrtsweg, kein zweiter Termin mit dem Eigentümer, kein zweites Mal Wohnung aufräumen.

01
Anfrage & Formatwahl

Sie nennen mir Objekt, Termin und Kanal. Ich sage Ihnen, welche Formate das Objekt hergibt — und welche nicht. Eine Souterrainwohnung ohne Ausblick braucht kein Drohnen-Establisher.

Kostenlos
02
Ein Termin, zwei Ergebnisse

Exposé-Fotos wie gewohnt, dazu 30 bis 60 Minuten Mehraufwand vor Ort für Bewegtbild: Gimbal-Fahrten, Detailaufnahmen, Drohne. Der Eigentümer merkt davon fast nichts.

Vor Ort
03
Schnitt, Farbe, Untertitel

Auswahl der Einstellungen, Schnitt auf die Musik, Farbkorrektur passend zu Ihren Exposé-Bildern, Textzeilen mit den Eckdaten, Untertitel korrigiert und fest ins Bild gerendert.

Postproduktion
04
Lieferung in 48 Stunden

Download-Link per E-Mail, Hochformat 9:16, sendefertig für Instagram, TikTok, YouTube Shorts und Facebook. Fotos und Reels kommen im selben Paket.

48 h
05
Zweitfassung auf Wunsch

Eine kürzere Version ohne Preis und Verfügbarkeitsangabe, die auch nach dem Verkauf als Referenz online bleiben kann. Ohne zusätzlichen Drehaufwand, wenn wir es vorab planen.

Optional
Aus der Praxis

Woran Sie die Bildqualität beurteilen können

Reels entstehen aus demselben Material wie die Objektfotos — wie das Material aussieht, sehen Sie am besten an ausgeführten Projekten. Drei Beispiele, jeweils mit der fotografischen Aufgabe, die dahintersteckte:

Was hier bewusst nicht steht: ein Erfolgsbericht mit Reichweitenzahlen. Die Objekt-Reels sind das jüngere Angebot, belastbare Zahlen aus laufenden Maklerkanälen habe ich dazu noch nicht. Sobald ein Kunde mir die Auswertung freigibt, steht sie an dieser Stelle — vorher nicht.

Klartext

Was ich nicht mache

Ich bin Produzent, keine Agentur. Konzept und Skript für die Drehtage kommen von mir — was nicht dazugehört: Kein Community Management, ich beantworte keine Kommentare und keine Direktnachrichten in Ihrem Namen. Kein laufender Redaktionsplan über den Drehtag hinaus — wann Sie was posten, entscheiden Sie. Keine bezahlte Anzeigenschaltung — Budgets, Zielgruppen und Kampagnen laufen nicht über mich.

Was Sie stattdessen bekommen: Produktion in derselben Qualität wie Ihre Exposé-Fotos, planbar terminiert, geliefert in 48 Stunden. Wenn Sie ohnehin eine Agentur für Betreuung und Anzeigen haben, arbeite ich dieser zu und liefere das Rohmaterial in der Form, in der sie es weiterverwenden kann.

Preise

Zusatz zum Fototermin oder Monats-Retainer

Zwei Wege: Sie buchen Reels als Zusatz zu einem ohnehin stattfindenden Fototermin — oder Sie produzieren regelmäßig, dann läuft es über einen Monats-Retainer mit Konzept und Skript. Alle Preise netto zuzüglich Umsatzsteuer, Anfahrt wie bei den Fotopaketen separat.

Zusatz zum Fototermin
149 € netto
Pro Objekt, wenn Sie ohnehin Exposé-Fotos buchen
  • Ein Objekt-Reel, 20–35 Sekunden
  • Drohnen-Establisher, wenn geflogen wird
  • Hochformat 9:16, Untertitel eingebrannt
  • Lieferung zusammen mit den Fotos in 48 h
Anfragen
Retainer Basis
1.190 € / Monat
Halber Drehtag im Monat — Objekte plus etwas Kanalpflege
  • 3 fertige Videos pro Monat
  • Konzept & Skript inklusive
  • Eine Korrekturschleife
  • Keine Mindestlaufzeit
Anfragen
290 €Makler-Vorstellungsclip, 30–60 Sekunden
390 €Objekt-Reel einzeln, ohne begleitenden Fototermin
1.390 €Halber Drehtag, 3 Videos, inkl. Konzept & Skript
2.490 €Ganzer Drehtag, 6 Videos, inkl. Konzept & Skript
190 €Weiteres Video aus dem Material desselben Drehtags
149 €Zusätzliche Korrekturschleife über das Paket
290 €Rohmaterial des Drehtags als Zusatzlieferung
99 €Drohnenaufnahmen je Termin
129 €Vorher-Nachher-Clip aus vorhandenem Virtual Staging
0,50 €je Kilometer Anfahrt ab Unterensingen, ab 30 km Entfernung

Der Zusatz zum Fototermin ist der günstigste Einstieg, weil Anfahrt und Vorbereitung ohnehin anfallen — er deckt aber nur das Objekt ab. Sobald auch Makler-Vorstellungen, Recruiting oder Kanalpflege dazukommen, rechnet sich der Retainer: Dort kommen Konzept und Skript von mir, und der Drehtag steht fest im Kalender.

FAQ

Häufige Fragen — Reels für Makler

Wem gehören die Nutzungsrechte an den fertigen Reels?
Sie erhalten die Nutzungsrechte für alle eigenen Vermarktungskanäle: Instagram, TikTok, Facebook, LinkedIn, YouTube, Ihre Website und Exposés. Zeitlich und mengenmäßig unbeschränkt. Nicht enthalten ist die Weitergabe an Dritte zur eigenständigen Vermarktung — wenn also ein Bauträger das Material an mehrere Vertriebspartner weitergeben möchte, klären wir das vorab und halten es schriftlich fest.
Was ist bei bewohnten Objekten datenschutzrechtlich zu beachten?
Persönliche Gegenstände, Fotos an den Wänden, Post auf der Kommode, Namensschilder und Kennzeichen im Hof sind vor der Aufnahme zu entfernen oder werden im Schnitt unkenntlich gemacht. Bewohner filme ich grundsätzlich nicht mit, außer sie wünschen es ausdrücklich und geben eine schriftliche Einwilligung. In der Praxis heißt das: Wir planen den Termin so, dass die Wohnung leer ist — das ist ohnehin besser für das Bild.
Brauche ich für die Veröffentlichung die Zustimmung des Eigentümers?
Ja. Die Veröffentlichung von Innenaufnahmen einer fremden Wohnung auf Social Media geht über den üblichen Vermarktungsauftrag hinaus. Holen Sie die Zustimmung des Eigentümers am besten schriftlich im Maklervertrag oder in einem kurzen Zusatz ein — inklusive der Frage, ob das Material auch nach dem Verkauf als Referenz online bleiben darf. Ich liefere das Material, die Freigabe gegenüber dem Eigentümer liegt bei Ihnen.
Wer schreibt und setzt die Untertitel?
Ich. Die Untertitel werden automatisch transkribiert, anschließend von Hand korrigiert — Straßennamen, Ortsnamen, Fachbegriffe und Zahlen sitzen sonst nie richtig — und fest ins Bild gerendert. Fest eingebrannt heißt: Sie sind auf jeder Plattform sichtbar, auch dort, wo automatische Untertitel nicht ausgespielt werden. Für die Textzeilen im Bild (Zimmerzahl, Wohnfläche, Lage, Preis) brauche ich von Ihnen die Eckdaten des Objekts.
Was passiert mit dem Reel, wenn das Objekt schnell verkauft ist?
Das ist kein Verlust, sondern ein Argument. Ein Objekt-Reel, das nach zehn Tagen unter einem verkauften Objekt steht, ist Ihr bestes Akquise-Material — es zeigt Eigentümern, wie Sie vermarkten. Deshalb schneide ich auf Wunsch eine zweite, kürzere Fassung ohne Preis und ohne Verfügbarkeitsangabe, die dauerhaft online bleiben kann. Planen Sie das gleich beim Termin mit ein, dann kostet es keinen zusätzlichen Drehaufwand.
Muss ich als Makler selbst vor der Kamera stehen?
Nein. Objekt-Reels funktionieren vollständig ohne Personen im Bild — Bewegung, Schnitt, Musik und Textzeilen tragen den Clip. Wenn Sie vor die Kamera wollen, ist das ein eigenes Format mit eigener Vorbereitung: kurze Stichpunkte statt Skript, zwei bis drei Takes pro Aussage, Ansteckmikrofon. Erfahrungsgemäß braucht das beim ersten Mal etwa 30 Minuten zusätzlich.
Kann ich Social-Media-Content zu einem laufenden Fotoauftrag dazubuchen?
Genau dafür ist das Angebot gedacht. Wenn Sie ohnehin Exposé-Fotos bestellen, entsteht der Social-Media-Content im selben Termin: kein zweiter Anfahrtsweg, kein zweiter Termin mit dem Eigentümer, kein zweites Aufräumen der Wohnung. Der Zusatzaufwand vor Ort liegt je nach Objektgröße bei etwa 30 bis 60 Minuten.
Regional

Wo ich für Makler unterwegs bin

Mein Sitz ist Unterensingen zwischen Nürtingen und Wendlingen. Wenn Sie regional suchen, führen diese Seiten weiter: Reels-Produktion in Stuttgart für Drehtage im Großraum, Social-Media-Content im Raum Ulm mit gebündelten Terminen und Social-Media-Content in Nürtingen und Esslingen für den Nahbereich. Für reine Fotoaufträge gibt es die Regionalseiten Immobilienfotograf Stuttgart und Immobilienfotograf Ulm.

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Nennen Sie mir das nächste Objekt und den geplanten Fototermin — ich sage Ihnen, welche Formate sich daraus ergeben.

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